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Branchenstimmen
Beate Grill, Service 24 Notdienst GmbH

Die "Bösen Buben" bzw. "Guten Buben der Woche" sind in erster Linie als Kolumne zu verstehen, die Missstände in der Branche auf den Punkt bringt und damit (hoffentlich) manche Unternehmer zu denken anregt, wie sie derartige Fehler in ihrem Betrieb vermeiden können. Sehen Sie diese Rubrik nicht als eine "Verunglimpfung-Seite", überlegen Sie sich vielmehr, wie man durch eine Vermeidung der aufgezeigten Aktionen unserer Branche in der Öffentlichkeit eine bessere Reputation verschaffen könnte.

Falls Sie eine Geschichte haben, die Fehler von Unternehmen aus der Branche aufzeigt, oder ganz im Gegenteil, und das noch lieber, die gute Taten von Unternehmen beschreibt, dann schreiben Sie uns bitte ein paar Stichworte, wir melden uns umgehend bei Ihnen!

KW35/2010
Schlepperbande am Brenner


Schönberg am Brenner: Ein türkischer und zwei afghanische Staatsbürger müssen mit Strafen aufgrund von Schlepperei rechnen. Sie wurden kürzlich beim Versuch aufgedeckt, Menschen mit fehlenden Aufenthaltstiteln bzw. Reisepapieren von Italien nach Österreich bzw. Deutschland zu bringen.

Den Beamten fiel ein 27-jähriger Türke auf, der mit vier Personen in Richtung Norden unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die vier Personen, alle aus dem Irak, über keine Papiere verfügten und gegen Bezahlung nach Deutschland gebracht werden sollten. Die vier Geschleppten wurden nach Italien abgeschoben, der Schlepper wurde in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert, die Staatsanwaltschaft verhängte die U-Haft.

Tags darauf gingen der Polizei zwei weitere mutmaßliche Schlepper ins Netz. Die beiden afghanischen Staatsbürger mit gültigem Aufenthaltstitel in Italien waren in Begleitung eines Iraners und eines weiteren afghanischen Staatsangehörigen auf dem Weg in Richtung Norden. Die beiden waren allerdings ohne Papiere unterwegs. Die zwei Schlepper werden nach Abschluss der polizeilichen Erhebungen von der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die beiden Geschleppten wurden nach Italien abgeschoben.


KW34/2010
LKW mit 24 Tonnen ungesicherter Ladung gestoppt


Auf der Südautobahn ist kürzlich ein Schwertransporter mit 24 Tonnen Torf aus dem Verkehr gezogen worden. Das Ladegut war ungesichert und drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Die losen Torfteile hatten sich auf dem Lkw verschoben. Aufmerksam wurde die Polizei auf den Lkw-Zug aus Litauen weil die Bordwände ausgebuchtet waren. Bei der Kontrolle des Schwerfahrzeuges stellten die Beamten fest, dass der 48 Jahre alte Lenker die schwere Ladung nicht gesichert hatte!!

Während der Fahrt hatten sich die losen Torfteile verschoben und dadurch zwölf Alubordwände und die Verschlüsse stark deformiert. Die Ladung wurde nur mehr von den ebenfalls verbogenen Holzplanken gehalten; außerdem war ein Anhängerreifen stark beschädigt. Zur Begleichung der verhängten Strafe versuchte der Mann nach Rücksprache mit seinem Chef den Torf zu verkaufen – diese Ladung hat sich für den Transporteur wohl nicht gelohnt.


KW29/2010
In Island gibt es nicht nur Vulkanausbrüche - manchmal kommen dort auch LKW aus Deutschland hin und haben eine Reifenpanne. So wie am Abend des 12. Juli 2010. Um 18:05h meldete der Kunde Panne in der Notrufzentrale von Service 24. Zum Pech des Fahrers handelte es sich beim Fahrzeug um einen alten LKW – Fabrikat IFA W 50 mit der seltenen Reifendimension 16/70R 20.

Normalerweise gelten solche Fälle als fast unlösbar innerhalb von 24 Std - nicht aber für Service 24 -der europäischen Reifen-Notrufzentrale mit Sitz Altaussee. Mit einiger Kreativität und guten internationalen Kontakten gelang dem Service 24 Operator und seinen „Helfern in Island“ das Fahrzeug innerhalb von 6 Stunden wieder fahrbereit zu machen: Es war kein neuer Reifen zur Verfügung, aber mit einem neuen Schlauch konnte das Problem zumindest für die Heimfahrt nach Deutschland gelöst werden. Der Kunde war mehr als zufrieden, denn mit so rascher Hilfe in einem so speziellen Pannenland und 70 km vom nächsten größeren Dorf entfernt, hätte er nicht gerechnet.

Es muss ja nicht gleich Island sein, aber wer Pannenhilfe für Reifen in Europa benötigt, wird unter der S 24-Telefonnummer +43 3622 72300 sicher schnelle und professionelle Hilfe vermittelt bekommen.

KW27/2010
Am Dienstag kamen einige Autofahrer auf der Italinischen Autobahn bei Foggia in Apulien zu unverhofften Geldsegen. Aufgrund des Unfalles eines Geldtransporters prasselten Zehntausende Euromünzen auf die Autobahn, nachdem das Fahrzeug gegen eine Leitplanke gerast und die Türen aufgesprungen waren. Nachfolgende Autofahrer stellten ihre Autos wild durcheinander und sammelten eifrig die auf der Straße verstreuten Ein- und Zei-Euromünzen ein. Nach ersten Schätzungen sind 10.000 bis 50.000 Euro verschwunden. Die übrigen Münzen kehrten Sicherheitsleute ein.

KW26/2010
Planenschlitzer bei Autohöfen
Unbekannte haben sich kürzlich auf dem Autohof Geiselwind und auf der Rastanlage Haidt-Nord an drei Lkw zu Schaffen gemacht. In einem Fall ließen sie einen Ersatzreifen im Wert von etwa 1.000 Euro mitgehen. Bei der Aufklärung der Fälle hofft die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried jetzt auf Zeugenhinweise.

Vermutlich waren hier die selben Täter am Werk: Sie öffneten an einem deutschen und einem ungarischen Sattelzug auf dem Autohof in Geiselwind die Plomben der Hecktüre und schlitzten die Seitenplanen auf. Da sie offensichtlich jedoch nichts Passendes vorfanden, u.a. waren die Sattelauflieger mit Heilsalbe beladen, nahmen sie augenscheinlich nichts mit. Die Nacht darauf, etwa im gleichen Zeitraum, machten sich die Diebe auch an einem niederländischen Sattelzug zu schaffen, der mit Zugmaschinen beladen war. Dieser war auf der Rastanlage Haidt-Nord abgestellt. Von einer der geladenen Zugmaschinen entwendeten sie nach Zerschneiden des Sicherungsspanngurtes den Ersatzreifen.
Die Exekutive ersucht mögliche Augenzeugen um sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung führen könnten.

KW25/2010
Auf folgende Information bezüglich Fahrzeitenregelung wurden wir kürzlich durch einen Urteilsspruch des Europäischen Gerichtshofes aufmerksam: Die Fahrer eines niederländischen Reisebusunternehmens mussten ihre Busse nicht am Unternehmenssitz, sondern an einem anderen Ort übernehmen an den sie von ihrem Wohnsitz aus mit Kleinbussen ihres Arbeitgebers gefahren wurden. Dem Unternehmen wurde eine Strafe verhängt, da die Anfahrtszeiten der Fahrer vor der Übernahme der Busse nicht berücksichtigt und somit die gesetzlichen Ruhezeiten nicht eingehalten wurden.

Der EuGH stellte klar, dass auch die Zeit, die ein Fahrer vor der Übernahme des LKW oder Busses zur Anreise aufwenden müsse, als Arbeitszeit gelte – zumindest dann, wenn der Startpunkt der KFZ nicht der Hauptbetriebsstandort der Firma ist. Die Wegezeit zum Startpunkt der Fahrt abseits der Hauptbetriebsstätte sei immer als Arbeitszeit zu werten. Das gelte unabhängig davon, wie der Fahrer zum Startpunkt gelangt. Auch wenn der Chef seine Fahrer mit einem Kleinbus von zu Hause abhole, müsse die Mitfahrt im Kleinbus als Arbeitszeit gerechnet werden, selbst wenn eine Person den Kleinbus fahre…. denn eine Ermüdung könne auch beim Mitfahren eintreten.


KW24/2010

Zwei auf einen Streich

Sonntag, 13.06.2010, 12:07 Uhr: Ein Anruf der Polizei aus St. Michael bei der Service 24 Notrufzentrale, betreffend einer Strafauszahlung von € 1.500,00 für einen Polnischen LKW Fahrer wegen Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Pausen. Das übliche Prozedere folgt: Aufnahme der Daten bis hin zur Auszahlung selbst. Eigentlich ein ganz normaler Auftrag für die Operator von Service 24, wie an so vielen anderen Tagen auch - nichts Außergewöhnliches also.
Wer nun jedoch denkt, dass dieser Fall hiermit abgeschlossen ist, der irrt!

Derselbe Tag um 17:34 Uhr:

Erneut ein eingehender Anruf von der Polizei, wiederum geht es um denselben Fahrer mit demselben Fahrzeug.
Man würde es nicht für möglich halten, aber der Fahrer ist ohne Fahrzeugpapiere, welche sich noch in Gewahrsam der Polizei befanden, zu seiner Abladestelle gefahren und nur durch Zufall wurde das Fahrzeug nochmals von der Polizei in Lannach gestoppt. Dieser Verstoß hatte zur Folge, dass abermals eine Strafe von € 1.500,00 fällig war - wobei zu erwähnen wäre, dass der Fahrer lediglich auf Anweisung seines Vorgesetzten gehandelt hat. Wieder erfolgte die bereits genannte Organisation der Strafauszahlung durch Service 24. Der polnische Transporteur wurde somit an diesem einen Tag € 3.000,-- allein für Polizeistrafen los…….

Bleibt zu hoffen, dass die Firma folgenden Leitsatz beherzigt:

„Quae nocent, docent“ - Durch Schaden wird man klug.


KW23/2010

Einen schwer alkoholisierten Lenker eines Sattelzuges hat die Polizei kürzlich auf der A12, der Inntalautobahn aus dem Vekrh gezogen. Der Slowake hatte laut polizeilichem Vortest fast 4 Promille!!! Alkohol im Blut. Den eigentlichen Alko-Test verweigerte der Mann jedoch nach Aussagen von Beamten an der LKW-Kontrollstelle Radfeld konnte sich der Mann kaum auf den Beinen halten.

Dem 39-Jährigen wurde natürlich sofort der Führerschein abgenommen, zusätzlich musste er eine Sicherheitsleistung von EUR 1.300,-- hinterlegen und von einem nüchternen Kollegen abgeholt werden. Die Anzeige samt Verfahren folgt.


KW21/2010

Eine für einen Grundstückbesitzer in Trautenfels ärgerliche Geschichte wurde der Service 24 Notrufzentrale diese Woche gemeldet: Aufgrund einer Reifenpanne kam am Wochenende an der B320 bei Trautenfels ein Sattelzug von der Straße ab. Der Fahrer wollte sich vermutlich die Kosten für eine professionelle Pannenhilfe ersparen, machte sich selbst daran, den Reifen zu wechseln und versuchte aus eigener Kraft mit seinem Fahrwerk wieder zurück auf die Straße zu kommen, was ihm jedoch aufgrund des weichen Wiesenuntergrundes nicht gelang. Die Reifen drohten sich fester in der Erde festzufahren.

Kurzerhand entschloss der Fahrer scheinbar, sich an den Waschbetonplatten zu bedienen, welche bei einem naheliegenden Wohnhaus aufgestapelt in der Einfahrt lagen. Der Plan ging auf und durch die Unterlage der Platten kam er mit seinem LKW wieder frei. Jedoch nicht nur, dass man sich hier einfach fremden Eigentums bediente und durch die zuerst erfolglosen Versuche, den Truck aus der Wiese zu fahren, einen beachtlichen Flurschaden hinterließ, ließ der Fahrer auch sämtliche verwendete Waschbetonplatten, kaputtes Werkzeug und Müll am Straßenrand zurück.

Der Grundstücksbesitzer der am Vorabend den LKW schon stehen sah, bemerkte das „Stillleben“ nahe seiner Hauseinfahrt erst am nächsten Morgen. Er konnte sich noch erinnern, dass es sich um ein österreichisches Transportunternehmen handeln musste. Von einer Anzeige sah der Passant ab, obwohl er sich das Kennzeichen des LKW’s gemerkt hatte. Er wäre dem Fahrer sogar zu Hilfe gekommen, ist jedoch verärgert über die Art und Weise wie man sich hier ungefragt seines Eigentums bediente. Ein solches Verhalten wirft kein gutes Licht auf ein hin und wieder angeschlagenes Trucker-Image und sollte trotz Zeitdruck nicht vorkommen.


KW20/2010

Unsere wöchentliche Böse-Buben Story führt uns diesmal mit einem Landmaschinenschwertransport von Deutschland nach Rumänien. Kurz vor dem Ziel stoppte der Fahrer auf einem ungarischen Rastplatz, um die gesetzlich vorgeschriebene Lenkzeit einzuhalten. Als der Fahrer schlief, wurden vom Lkw die Auffahrrampen entwendet, was der Fahrer umgehend bei der ungarischen Polizei anzeigte. Die Beamten zeigten sich sehr hilfsbereit und nahmen den Fahrer mit auf den Posten, um dort das Protokoll aufzunehmen.

Leider erwies sich die Fahrt zur Polizeistelle als nicht ganz unkompliziert: Kurz vor der Ankunft bei der Wache kam dem Polizeifahrzeug ein BMW mit überhöhter Geschwindigkeit entgegen. Die Polizei nahm in extrem sportlicher Weise die Verfolgung auf und konnte sich kurz darauf dem BMW an den Kofferraum heften. Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug gestohlen war und von den Beamten schon längere Zeit gesucht wurde.

Den Lkw-Fahrer aussteigen zu lassen, wäre zu aufwändig gewesen, daher musste der Fahrer, die wilde Jagd mitmachen. In James-Bond-Manier wurde das gestohlene Fahrzeug gestellt, worauf die beiden Insassen des BMW zu Fuß weiterflüchten wollten. Die Beamten konnten die Ganoven nur mit Mühe stoppen. Die anfangs noch gesunde Gesichtsfarbe des Lkw-Fahrers war angesichts derartiger Ereignisse einem Kreidebleich gewichen.

Nachdem die Polizei die Bösen Buben mit Handschellen dingfest gemacht hatte, musste sich der Lkw-Fahrer auch noch ziemlich schlank machen, da die beiden - mangels eines größeren Fahrzeugs - auf der Rückbank des Polizeiwagens Platz nehmen mussten, um auf die Wache gebracht zu werden.

Am Revier angekommen, hatten die Kollegen der Beamten den Rampendieb in der Nähe der Raststätte schon gestellt. Das Diebesgut war leider verschwunden und erschwerte dann im Endeffekt die Entladung der Landmaschine in Rumänien. Der Lkw-Fahrer zeigte sich bei seiner Rückkehr in die Heimat erfreut, dass die Geschichte so gut ausgegangen ist.


KW16/2010

Ein mit 7,5 Tonnen Sprengstoff beladener Lkw konnte letzte Woche bei einer Verkehrskontrolle in in Niederösterreich aus dem Verkehr gezogen werden. Bei der Routinekontrolle fiel den Beamten der Verkehrsabteilung des Landes NÖ der gekennzeichnete Gefahrenguttransporter sofort auf.
Der Anhänger war in einem so desolaten Zustand, dass er nach Angaben der Polizei auseinanderzubrechen drohte. Der Anhängerboden war nicht mehr fix mit dem Unterbau verbunden und schwang hin und her.

Bei Oeynhausen zogen die Beamten den Lkw aus dem Verkehr. Erst dann wurde ihnen klar, dass der Lkw mit Sprengstoff beladen war. Die Ladung war außerdem nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Lkw-Lenker aus der Steiermark wollte die 7,5 Tonnen Industriesprengstoff von Eisenerz nach Mannersdorf (Bez. Bruck/Leitha) in die Zementfabrik bringen.Die Beamten sind überzeugt, dass gerade noch rechtzeitig eine große Katastrophe verhindert werden konnte denn hätte der Lkw die Ladung verloren, wäre es vermutlich zu einer Detonation gekommen.

KW15/2010
Überfüllte und kaputte Laster Grund zur Besorgnis


Immer häufiger stößt die Polizei bei Kontrollen auf kaputte und überfüllte Lastwagen sowie auf übermüdete Fahrer. Laut Aufzeichnungen von Kontrollen im deutschen Baden-Würtemberg ist von rund 187.400 Lasten jeder dritte bemängelt worden. Meistens war die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten ein Thema zur Strafe, häufig hatten die Fahrzeuge aber auch technische Mängel gehabt, wie etwa poröse Bremsleitungen, Reifen in unzumutbarem Zustand etc. In rund 4.600 Fällen waren die Mängel und Verstöße so schwer, dass die Kontrolle zugleich auch die Endstation für die Fahrer war.

„Konkurrenzdruck im Güterverkehr sei keine Entschuldigung“, so der deutsche Innenminister Heribert Rech. Die Höhe der verhängten Bußgelder habe sich seit 2007 von 940.000 Euro auf 1,7 Millionen Euro in etwa verdoppelt.

Die positive Nachricht: 2009 gab es weniger LKW-Unfälle und auch weniger Tote als im Jahr zuvor. Ein Grund dafür dürfte allerdings gewesen sein, dass wegen der Wirtschaftskrise weniger Lastwagen unterwegs waren.


KW14/2010
Bierqualitätskontrolle

Eine Geschichte, die sich unlängst in Deutschland abspielte, wollen wir Ihnen diese Woche nicht vorenthalten:
Der Fahrer eines italienischen Getränketransporteurs konnte der für ihn sehr interessanten Ladung von 2500 Kisten Bier der Versuchung nicht widerstehen, ein paar „Qualitätskontrollen“ der Ladung vorzunehmen. Die Polizei stoppte den betrunkenen 42-Jährigen, als er auf der Autobahn mit seinem LKW Schlangenlinien fuhr. Nur mit Mühe konnten die Beamten den Fahrer anhalten. Eine genaue Überprüfung des Mannes klärte den Sachverhalt rasch auf: Der Alkoholpegel des Berufskraftfahrers lag bei nicht weniger als 2,3 Promille. Der Mann wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen, seinen Führerschein zog die Polizei auf der Stelle ein. Außerdem hat er mit einer saftigen Geldstrafe zu rechnen.

KW13/2010
Dieselklau

Die deutsche Polizei deckte Ende März einen besonders dreisten Fall von Dieselklau auf: Ein 31-jähriger Mitarbeiter einer Spedition hatte mit einer „geliehenen“ Tankkarte innerhalb weniger Tage mehrere tausend Liter Diesel verschoben.

Die Spedition bei der der Mann als Fahrer arbeitete, stellte Unregelmäßigkeiten bei der Tankabrechnung fest als ein Lkw zur Reparatur war, auf dessen Karte aber weiterhin munter getankt wurde. Die Polizei ermittelte gegen den Beschuldigten, der wegen Spielschulden auf diese zusätzliche Einnahmequelle gekommen war: Er kontaktierte andere Lkw-Fahrer und bot ihnen vergünstigen Lkw-Diesel zum Kauf an. Das „Diebesgut“ tankte er bei vier verschiedenen Tankstellen in Nürnberg, Fürth, im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in Oberfranken in Reservekanister


KW12/2010
Schlepper am Brenner verhaftet


Bei der Autobahneinfahrt Sterzing gab es kein Weiterkommen mehr: Bis dorthin waren kürzlich vier irakische Staatsbürger illegal transportiert worden. In Norwegen hatte ihre Reise begonnen.

Bei einer genaueren Kontrolle der Polizeibeamten, stellte sich heraus, dass keiner der vier Iraker die notwendigen Papiere für eine Einreise nach Italien besaß. Gegen einen, lag sogar ein Ausweisungsbefehl der Quästur von Como vor.

Auch der LKW-Fahrer und dessen Papiere wurden eingehend überprüft. Er war im Besitz von rund 750 Euro, die er – laut Polizeiangaben - für die Fahrt über den Brenner von seinen vier illegalen Passagieren verlangt hatte. Er wurde wegen Begünstigung illegaler Einwanderung festgenommen und in das Gefängnis von Bozen überstellt.

Detail am Rande: Auf einem der Handys, die die vier Iraker bei sich trugen und die von den Polizeibeamten überprüft wurden, fanden sich mehrere Dschihad-Motive und die Konterfeis von Saddam Hussein und Osama bin Laden, wie die Quästur von Bozen heute mitteilte.

KW11/2010

Über ein Trucker-Forum stießen wir auf folgende Geschichte die sich kürzlich in Deutschland zugetragen hatte:
Wegen Verweigerung einer Ladung Altpapier wurde der Fahrer von seinem Chef auf den Hof zitiert. Er stellte ihn vor die Wahl, entweder sofort selbst zu kündigen oder den LKW zu laden. Es sei hier der Grund für die Verweigerung erwähnt: Der Auflieger war speziell für die Ladung von Stahl ausgerichtet und der Fahrer hatte nicht die Möglichkeit, die Altpapierladung ordnungsgemäß und ausreichend zu sichern. Folge für den gewissenhaften Trucker: Der Chef beendete sofort die „Fahrer-Karriere“, ließ ihn den LKW ausräumen und „bot ihm an“ er könne ab sofort am Hof arbeiten – natürlich nicht mehr als für den Grundlohn.

Was bleibt einem Familienvater, gerade in der heutigen, von Arbeitslosigkeit geprägten Zeit übrig, als sich dieser Schikane zu beugen. Dass dieses Transportunternehmen wohl nicht für den Titel „Arbeitgeber des Jahres“ nominiert wird, versteht sich von selbst.

KW10/2010

Die Rechnung ohne die aufmerksame Polizei haben vor kurzem 2 Firmen bzw. deren Lenker aus Tschechien gemacht. Zunächst war im OÖ-Tschechischen Grenzraum ein Lenker einer genauen Kontrolle unterzogen worden. Dabei wurden gefinkelte Manipulationen bei den Schaublättern festgestellt. Dem Lenker, der die Auffälligkeiten nur lächelnd quittierte, steht eine Gerichtsanzeige bevor und nebenbei musste er noch einen erheblichen Geldbetrag berappen. Er hatte mit Verhalten seinem Arbeitgeber keinen guten Dienst erwiesen, da bereits einige Tage später ein weiterer LKW-Lenker dieser Firma ebenfalls genauer unter die Lupe genommen wurde und auch diesmal wieder schwere Verstöße gegen einschlägige Vorschriften zu Tage traten. Ein namhafter Strafbetrag war auch diesmal die Folge.

Damit nicht genug. Im selben Zeitraum wurden zwei Fahrer einer anderen tschechischen Spedition aus der selben Stadt bei einer weiteren Kontrolle aufgedeckt. Die Verfehlungen waren so schwer und zahlreich, dass ein beinahe 5-stelliger Eurobetrag zur Strafe fällig wurde. Dass sich die „Sünder“ in Zukunft etwas mehr an die Vorschriften halten werden, ist angesichts solch drakonischer Strafen zu erwarten.

KW09/2010
Gestohlener LKW innerhalb von 4 Stunden zurück zum Besitzer!


Am Montag, 01.03.2010 erhielt Service 24 Notdienst GmbH um 10:22 Uhr einen Anruf von einem dänischen Transportunternehmen: In Spanien wurde ein Lkw gestohlen. Da der Service 24 Truck Assistance Kunde seine Fahrzeuge mit GPS-Tracking ausgestattet hatte, konnte der Operator in der Notrufzentrale sofort den aktuellen Standort des Fahrzeuges feststellen. Um 10:31Uhr war ersichtlich, dass das Fahrzeug neben einem Bahngleis in Figueras stand. Sofort hat der Operator den spanischen Rechtsbeistandspartner kontaktiert und nach einer kurzen Abklärung des Standortes wurde der Rechtsanwalt aktiv. Damit die Polizei zum Fahrzeug fahren kann und gleichzeitig das gestohlene Fahrzeug konfiszieren darf, müssten mehrere Dokumente ausgefüllt und eingereicht werden. Der Operator koordinierte diesen Datenaustausch und innerhalb einer Stunde war die Anzeige fertig.

Die Spanische Polizei traf um 11:47 beim Fahrzeug ein – mittels GPS-Ortung konnte der genaue Standort laufend festgestellt werden. Nachdem eine Fahrzeugidentifizierung positiv erfolgte, wurde der Fahrer festgenommen.

In der Zwischenzeit erfuhr der Operator dass am Vorabend zwei rumänische Fahrer über 3000 Liter Diesel gekauft hatten – natürlich mit der Tankkarte Truck Assistance Kunden. Dies war schon sehr merkwürdig, vor allem da der Tankinhalt des lediglich 750 Liter fassen könnte.

Als die Polizei den Fahrer befragte, gab er zu dass er und seinen Kollegen am Vorabend diese große Menge Kraftstoff „gekauft“ hatten, welche dann am Parkplatz an andere Fahrer weiter verkauft wurde. Mit dem Erlös (über 2.000,- Euro!!) hatten sich beide Herren am Abend in mehreren „Lusthäusern“ vergnügt – Der zweite Fahrer ist bis dato zwar noch immer flüchtig – jedoch das Fahrzeug samt Auflieger waren gegen 14:00 Uhr schon wieder abholbereit. Ein Fahrer der Firma holte den LKW ab und fuhr zurück nach Dänemark.

Durch den sofortigen Anruf bei Service 24 konnte ein Rechtsanwalt direkt die Anzeige in die Wege leiten und die bürokratischen Wege auf ein Minimum reduzieren – Bis auf den Schaden der „Betankung“ war das Fahrzeug unversehrt wieder in rechtmäßigem Besitz.

Service 24 bietet seinen Truck-Assistance Kunden außer Dienstleistungen wie Reifennotdienst, Pannenhilfe und Zahlungsgarantievergabe, auch das Service von Sicherheitsleistungen mit kostenloser Verteidigung in Spanien, Frankreich, Deutschland und Belgien. Eine tatkräftige Rechtsabteilung steht den Service 24 – Kunden täglich von 0-24h zur Verfügung – auch für außergewöhnliche Leistungen wie die Organisation von Anzeigen und die Überführung von Fahrzeugdieben.

Ohne Rechtshilfe hätte eine Anzeige von der dänischen Firma bis zur eine Woche dauern können...
Das Vorhandensein einer hochwertigen Telematiklösung in dem Fahrzeug trug natürlich auch zur schnellen Aufklärung bei.

Mehr Informationen über Telematiklösungen, GPS-Tracking und Sicherheitsleistungen erhalten Sie unter der Telefonnummer von Service 24 +43 (0)3622 / 72300


KW08/2010

Der Böse-Buben Award geht diese Woche an einen LKW Lenker der in der Schweiz nach sage und schreibe 18 Stunden!!! Fahrzeit von der Polizei gestoppt und aus dem Verkehr gezogen wurde. Als die Beamten die unglaubliche Zeit entdeckten, die der Fahrer bereits ununterbrochen am Steuer saß, verschanzte sich dieser und verschluckte die Pappscheiben des Fahrtenschreibers um die unzulässige Fahrzeit zu vertuschen. Das Resultat daraus waren Bauchschmerzen worauf ein Notarzt gerufen wurde. Langfristige Schäden sind für den Lenker sicher nicht zu befürchten, jedoch blieb ihm auch seine entsprechende Strafe nicht erspart

KW 06/2010
Goodyear und der AvD krönten den „Highway Hero 2009“

Ein Berufskraftfahrer aus Aislingen/D hat den Preis „Highway Hero 2009“, einer Aktion von Goodyear und AvD gewonnen.

Walter Stütz verbringt berufsbedingt viel Zeit auf der Autobahn. Trotz Termindruck war es für ihn selbstverständlich auf der Autobahn anzuhalten und Hilfe zu leisten, als er eine winkende Frau am Standstreifen neben ihrem Pkw stehen sah. Er trug ihre leblose 86-jährige Mutter, die einen Herzstillstand erlitten hatte, aus dem Auto, leistete erste Hilfe, reanimierte sie und verständigte den Rettungswagen. Ärzte bestätigten später, dass die Frau ohne seine Erstversorgung vermutlich nicht überlebt hätte.

Der Fernfahrer erhielt seinen Preis in Berlin aus den Händen von Verkehrsstaatssekretär Andreas Scheuer. Auch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer gratuliert dem Highway Hero zu seiner verdienten Auszeichnung: „Mit seinem selbstlosen und umsichtigen Verhalten hat er einem Menschen das Leben gerettet. Sein Einsatz und seine Hilfsbereitschaft machen Walter Stütz zu einem echten „Held der Straße“ und zu einem Vorbild für faires und menschliches Verhalten im Straßenverkehr. Ich danke Walter Stütz für sein beherztes Eingreifen und hoffe, dass viele Menschen es ihm nachtun und damit dazu beitragen, unsere Straßen noch sicherer zu machen”, so Ramsauer

Ab sofort startet die Suche nach den Helden des Straßenverkehrs 2010.Vorschläge können im Internet unter www.highwayhero.de eingereicht werden. „Highway Hero“ ist eine Aktion von Goodyear und dem Automobilclub von Deutschland (AvD).

KW 05/2010

Im Deutschen Brandenburg klagten kürzlich 3 Kraftfahrer ihren Arbeitgeber, ein deutsches Transportunternehmen. Bis zu 18 Stunden am Stück hätten sie ableisten müssen. Auch die wöchentliche Lenkzeit von gesetzlich maximal 56 Stunden bestand anscheinend nur auf dem Papier. Die gesundheitlichen Folgen sind nach Angaben der Lkw-Fahrer beträchtlich. Einer der drei sagt: „Ohne Schlaftabletten finde ich keine Ruhe mehr. Im Verkehr ertappe ich mich bei der Frage: War die Ampel wirklich Grün?“ Das Ergebnis bei den anderen beiden Männern: Burn-out-Syndrom und Herzinfarkt. Der Anwalt der Kläger sagt nach Angaben der Zeitung „Märkischen Allgemeine“: „Der Druck auf die Kraftfahrer ist schon schlimm genug. Doch bei dem Frächter wird billigend in Kauf genommen, dass es zu Gefährdungen im Straßenverkehr kommt“. Der Anwalt vermutet hinter den Schikanen gegenüber seiner Mandanten das Kalkül des Arbeitgebers, alle drei sollten zur Eigenkündigung gedrängt werden.

KW 03/2010

Das Miniatur Wunderland in Hamburg versteigert einen fahrenden Lkw, um den Erdbebenopfern in Haiti zu helfen. Die Auktion, deren Erlös zu hundert Prozent den Opfern zur Verfügung gestellt wird, findet über Ebay statt. Gemeinsam mit der Aktion „Deutschland hilft“ unterstützt das Miniatur Wunderland damit ein schwer getroffenes Krankenhaus im Port-au-Prince mit Medikamenten und Geldern für den Wiederaufbau.

Der Gewinner der Lkw-Auktion darf das Fahrzeug nach Angaben des Miniatur Wunderlands komplett nach seinen Vorgaben gestalten und benennen. Anschließend werde der Lkw mit Technik ausgestattet und im Wunderland fahren. Eine Million Besucher pro Jahr könnten das Modell des Gewinners dann bestaunen. Selbstverständlich werde der Höchstbietende noch einen Platz in der Wall-of-fame und ein Einreisevisum auf Lebzeiten für den Miniaturerlebnispark erhalten

KW 02/2010

Der Exekutive „ausgesetzt“ war der Fahrer eines Österreichischen Transportunternehmens vor kurzem, als er auf dem Weg nach Italien an der Grenze von zwei Polizisten angehalten wurde. Ordnungsgemäß wurden Fahrer und Fahrzeug überprüft. Jedoch schienen die Polizisten auch Interesse an der US-Amerikanischen Ladung des LKW gehabt zu haben, denn sie öffneten tatsächlich die Zollplombe um alles „genau zu überprüfen“. Jeder Transporteur wird wissen, dass es sehr heikle Bestimmungen über das Öffnen von Zollverschlüssen gibt. Auch war zu befürchten, ob mit einer irregulär geöffneten Plombe die Ware vom Kunden überhaupt angenommen wird, zumal es sich um eine Lebensmittellieferung der NATO handelte und hier verstärkt Terroranschläge befürchtet werden.…
Ob diese Angelegenheit für die Polizisten ein Nachspiel hatte, es zu einer Stellungnahme der Behörde kam und wie die Geschichte endete, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt.


KW 52/2009

Extrovertierter Autodieb scheitert an GPS Ortung


Ein Autodieb scheiterte an seinem Hang zur Selbstdarstellung und an moderner Technologie zum Diebstahlschutz. So konnte ein gestohlenes, aber ohnehin schon auffälliges Fahrzeug dank GPSoverIP live geortet und sichergestellt werden.

Was war passiert? Der Mitarbeiter einer Zweigniederlassung der Veolia Umweltservice GmbH in Hamburg wollte am Morgen des 08. Dezember wie gewohnt seine Tour beginnen, doch leider befand sich sein LKW nicht mehr an der Stelle, wo er ihn tags zuvor abgestellt hatte. Ein Anruf in der Firmenzentrale schaffte schnell Klarheit: Das Fahrzeug wurde gegen 6Uhr morgens gestohlen und befand sich bereits auf dem Weg nach Polen. Was der Dieb nicht wusste: Der LKW ist mit einem GPSauge™ ausgerüstet. Beim GPSauge™ handelt es sich um die kleinste Hardware zur GPS Live Ortung, welche verdeckt im Fahrzeug installiert wurde. Das gestohlene Fahrzeug lies sich somit bequem am Computer-Bildschirm verfolgen. Mit einem sog. Freigabelink wurde die Spurverfolgung per E-Mail an die Polizei geschickt, der Rest war dann Routine. Das Fahrzeug, ein mit dem Firmenlogo beschrifteter LKW zum Transport von Bauschutt, wurde bereits um ca. 9Uhr von der Polizei in Polen sichergestellt.

Das man dem Dieb entweder Naivität oder einen gewissen Drang zur Extrovertiertheit unterstellen darf, steht indes außer Frage. Er konnte zwar nicht wissen, dass sich ein GPSauge™ an Bord befand, aber ein derart auffälliges Fahrzeug unbehelligt über Landesgrenzen hinweg bewegen zu wollen lässt doch Zweifel an der Wahrnehmung des Diebes aufkommen.

KW 50/2009

Leserreaktion zu "Böse Buben" KW 49

Dass es vielen Unternehmen so ergeht, bestätigt folgende Reaktion eines verärgerten deutschen Transportunternehmers zu unserer „Tacho-Geschichte“ von letzter Woche:

„Auch unser Unternehmen musste im Jahre 2004 eine saftige Geldbuße als Kaution hinterlegen.
Unserem Fahrer, (der im übrigen fließend spanisch spricht und schreibt) wurde Manipulation vorgeworfen. Nach der Rückkehr an den Heimatstandort wurde der Tacho sofort von einem Sachverständigen untersucht und begutachtet. Dieses Gutachten ergab KEINE Manipulation. Wir schalteten seinerzeit über unseren Rechtsschutzversicherer einen deutschsprachigen Anwalt in Spanien ein. Dieser klagte gegen den Bescheid mit Erfolg. Das Verfahren zog sich zwar über zwei Jahre hin, und auch die Rückzahlung des inzwischen Überwiesenen Betrages dauerte noch mal über 6 Monate, doch konnten wir in diesem Fall diesen Wegelagerern zeigen, wer im Recht war und wer nicht.

Es lohnt sich also dagegen mit allen Mitteln vorzugehen. Falls der österreichische Kollege mehr Infos braucht, leiten Sie Ihm meine Adresse gerne weiter. (Anmerkung der Redaktion: Adresse liegt auf)
Seit dem betreiben wir keinen Spanienverkehr mehr. Auch werde ich nie wieder in Spanien Urlaub machen.“


KW 49/2009

11. Angebliche Tachomanipulation in Spanien mit fatalen finanziellen Folgen!

Wie rigoros die Behörden in ganz Europa angebliche Tachomanipulationen sanktionieren, musste jüngst ein österreichischer Transportunternehmer in Madrid zur Kenntnis nehmen.

Nicht nur, dass der Fahrer mit einem Bussgeld in der Höhe von sage und schreibe 4600 Euro belangt wurde, erhöhen sich diese Kosten noch zusätzlich, weil die Tachoreparatur nur von einer autorisierten Werkstätte vorgenommen werden durfte und bedingt durch das Fehlen von Ersatzteilen und einer komplizierten Reparatur noch Ausfallskosten für weitere drei Tage Standzeit für den betroffenen Unternehmer angefallen sind.

Durch das professionelle Service und die europaweiten Verbindungen von Service 24 Austria konnte aber die Auszahlung dieses hohen Strafbetrages innerhalb einer Stunde abgewickelt werden und somit diesem Unternehmer weitere komplizierte Behördenwege erspart werden. Auch bezüglich der Abrechnung der Reparaturkosten musste sich der Unternehmer nicht mit der spanischen Werkstätte auseinandersetzen. Dieses Service wird von Service 24 im Zuge der Auszahlung von Sicherheitsleistungen in einem Gesamtpaket angeboten.

KW 48/2009

Trucker über 3 Tage zu betrunken zum Weiterfahren

Die Beamten hatten dem Mann am Sonntagmorgen seine Fahrzeugschlüssel abgenommen, weil er sich mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,1 Promille ans Steuer seines 40-Tonners setzen wollte. Drei Versuche des Fahrers, die Schlüssel wieder zu bekommen, scheiterten, weil er immer noch zu betrunken war, berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag.

Der Mann sei kein Einzelfall. In den vergangenen Wochen wurden in den Lübecker Häfen mehrfach total betrunkene Fahrer aus Osteuropa gestoppt. "Die Fahrer kommen betrunken von den Fährschiffen und wollen so mit ihren Sattelzügen auf die Autobahn. Unser Problem ist, dass wir ihnen nur aus Gründen der Gefahrenabwehr die Fahrzeugschlüssel wegnehmen, aber keine Blutprobe oder Führerscheinsperre anordnen können", sagte der Pressesprecher der zuständigen Wasserschutzpolizei Travemünde, Karsten Dose. Im Gegensatz etwa zum Kieler Hafen gebe es in der Lübecker Hafenbenutzungsordnung keine Vorschrift, die das Fahren unter Alkoholeinfluss verbietet. Die Hafenbehörde arbeite aber an einer entsprechenden Änderung zudem wolle die Polizei schärfere Kontrollen durchsetzen.

Der lettische Fahrer war der Polizei am Sonntagvormittag aufgefallen, weil er trotz Sonntagsfahrverbots mit seinem Lkw auf die Autobahn wollte. Als er in der Nacht zum Montag zu Fuß wieder in den Hafen wollte, war er immer noch so betrunken, dass ihn der Sicherheitsdienst nicht auf das Gelände ließ. Am Morgen brachte er es immer noch auf eine Atemalkoholkonzentration von 1,8 Promille, am Montagabend waren es noch 0,6 Promille. Beide Male schickte die Polizei ihn wieder weg. Bis Dienstagmittag habe der Mann sich noch nicht wieder gemeldet, sagte Dose.


KW 47/2009

Geisterfahrer durch Lkw-Blockade gestoppt
18 Kilometer war kürzlich ein 69-jähriger auf der A1 als Geisterfahrer unterwegs. Bei St. Georgen im Attergau konnten zwei Lkw-Lenker den Geisterfahrer stoppen, indem sie die Fahrbahn blockierten.

Nebeneinander gefahren
Um kurz nach 3.30 Uhr warnten die Leuchtschilder an der Autobahn im Oberösterreichischen Seengebiet vor einem Geisterfahrer. Die beiden Lkw-Lenker bremsten ab und fuhren langsam nebeneinander weiter, um so die Autobahn zu blockieren.
Bei St. Georgen kam ihnen der 69-jährige Geisterfahrer, der in Mondsee falsch aufgefahren sein dürfte, schließlich entgegen. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem aber nur leichter Sachschaden entstand, da der 69-jährige Oberösterreicher sehr langsam unterwegs gewesen sein dürfte.

Ein Alkotest beim Geisterfahrer verlief positiv, er hatte fast ein Promille Alkohol im Blut


KW 46/2009

Lkw-Fahrer betrunken - die Polizei fuhr vorweg
Unter den Augen von Polizisten ist ein sturzbetrunkener Lkw-Fahrer durch die Gegend gekurvt. Die Ordnungshüter hatten nachts einen Schwerlasttransporter durch den Ort begleitet und dabei nicht bemerkt, dass der 50 Jahre alte Fahrer alles andere als nüchtern war.
Die Folgen des Alkoholkonsums wurden kurze Zeit später sichtbar, als der Mann beim Eintreffen am Bestimmungsort den Lkw gegen einen Baum lenkte. Bei der Kollision wurden eine Warnleuchte und die Holzladung des Transporters beschädigt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten bei dem Kraftfahrer aus Niedersachsen eine "deutliche Fahne" fest. Der 50-Jährige musste "pusten". Das erschreckende Ergebnis des Atemalkoholtests: 1,93 Promille. Daraufhin wurde dem Alkoholsünder eine Blutprobe entnommen, den Führerschein musste der Mann abgeben.


KW 45/2009

Ein Überfall auf den Lkw ist wohl für jeden Trucker eine Horrorvorstellung. In der Realität nehmen die gewalttätigen Überfälle besonders in Zentral- und Osteuropa zu.
Durch die Wirtschaftskrise spitzt sich die Lage sogar noch zu. Denn jetzt sind Raub und Weiterverkauf der gestohlenen Ware ganz besonders attraktiv.
Die Täter gehen dabei immer brutaler vor. Wer nur per Spraydose außer Gefecht gesetzt wird, hat fast noch Glück. Besonders heftig:

In Nordirland kam es kürzlich durch die Windschutzscheibe eines Lkw zu Schüssen auf einen Fahrer. Ziel der Täter war es, dass der Fernfahrer sein schützendes Fahrerhaus verlässt. Dieser tat – vollkommen verängstigt – was ihm geheißen wurde.

Die dänische Firma Iprotect sorgt nun dafür, dass die bösen Buben wenigstens nicht mehr ungehindert mit der geklauten Ware verduften können. Iprotect produziert das elektronische Sicherheitssystem Transguard für Fahrzeugtüren und -räder. Das System blockiert nach Angaben des Herstellers die Fahrzeugräder in Parkposition und verhindert dadurch den Diebstahl etwa von Sattelaufliegern. Die Ladung wird durch elektronische Türschlösser gesichert.

Wichtig: Bei Überfällen können Fahrer das Fahrzeug zum Eigenschutz mit Hilfe eines sogenannten Panik-Codes kurzfristig wieder fahrbar machen. Wollen die Verbrecher dann jedoch mit dem geklauten Fahrzeug entkommen, blockiert es automatisch wieder, wenn es länger als zwei Minuten stillsteht. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Verbrecher vor einer Verkehrsampel halten müssen.


KW 44/2009
Service 24 half bei „spektakulärer“ Organisation einer Zahlungsgarantie

Eine unglaubliche Geschichte spielte sich kürzlich für eine Service 24 Partnerwerkstätte und die Mitarbeiter in der Notrufzentrale ab: Im Zuge einer LKW Kontrolle wurde ein Bulgarischer Frächter aufgrund massiver technischer Mängel abgestellt. Sowohl Reifen als auch Bremsen waren in einem für die Verkehrssicherheit kritischen Zustand, worauf eine sofortige Wiederherstellung des gesetzmäßigen Zustandes bei einer nahegelegenen Werkstätte beantragt wurde. Die Bezahlung dafür sollte über Tankkarte abgewickelt werden. Service 24, als nationaler Notruf für alle gängigen Tankkarten konnte innerhalb kurzer Zeit eine Erstabsicherung zur Schadensfeststellung über diese Karte erteilen.

Was nach Reparaturende erfolgte, scheint jedoch eher unglaublich: Da die Freigabe für den Gesamt-Reparaturbetrag noch nicht vorlag, behielt die Werkstätte die Fahrzeugpapiere des Transporters ein. Der Fahrer davon unbeirrt, verließ trotzdem nach 17:00 Uhr das Werkstättengelände um seine Fahrt fortzusetzen. Dies bemerkte der Werkstättenmeister, der zufällig noch im Büro war und informiert sofort die Notrufzentrale von Service 24, welche kurzerhand die für den Abschnitt zuständige Polizei informierte. Schon wenige Ortschaften weiter konnte der LKW wieder gestoppt werden. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer scheinbar mehrere Exemplare seines Führerscheines und der Zulassung dabei hatte, denn bei der Fahrzeugkontrolle, konnte er den Beamten wieder ein „ORIGINAL“ vorlegen, welches doch zuvor schon in der Werkstätte sichergestellt wurde…..

Letztendlich konnte doch noch die Absicherung der Reparatur von rund € 3.000,-- organisiert werden, auf deren Kosten die Werkstätte ohne Hilfe und schnelle Reaktion der Service 24 Notrufzentrale vermutlich sitzen geblieben wäre



KW 43/2009
Lebensgefährlich: Spanngurt hält Achse zusammen

Weil die Bremsanlage nicht mehr funktionierte, hatte in Deutschland kürzlich ein 51 Jahre alter Fernfahrer aus Tschechien kurzerhand die betroffene Achse seines mit Kühlschränken beladenen Lasters mit Spanngurten angehoben und festgezurrt. Dadurch allerdings waren nach Angaben der Polizei die Lager für die Luftfederung der restlichen Achsen ständig überlastet, vollkommen verbogen und nicht mehr funktionsfähig. Die Polizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt.
Bei der Kontrolle waren den Beamten zunächst nur die unterschiedlich warmen Bremstrommeln des Lasters aufgefallen, was auf eine unregelmäßige Bremswirkung schließen ließ. Erst beim zweiten Blick unter den Laster wurde der lebensgefährliche Eigenbau sichtbar.
Der Fahrer war mit 7,5 Tonnen Kühlschränken aus Dänemark auf der Rückfahrt nach Tschechien. Der Spediteur verzichtete auf die Reparatur des Lasters, weil die Kosten den Wert des Wracks übersteigen würden. Die fabrikneuen Kühlschränke mussten auf einen Ersatz-Lkw umgeladen werden.


KW 42/2009

Schlepperbande geschnappt: 64 Kurden bitten um Asyl

Hinter Obst- und Gemüsekisten wurden die 64 Männer kürzlich auf der Südautobahn im Laderaum von zwei Lkw entdeckt.
Eingepfercht zwischen Obst- und Gemüsekisten wurden 64 Kurden von der Türkei nach Österreich geschleppt. Auf der Südautobahn (A2) bei der Raststation Zöbern war Endstation für den "menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden" Transport. Drei mutmaßliche Schlepper wurden festgenommen. Die 64 Männer, die 24 Stunden in dem Kühltransport ausharren mussten, haben mittlerweile um Asyl angesucht.
Die beiden Lkw wurden nach länger vorangehenden Ermittlungen, basierend auf einer Information an die Polizei, auf der Südautobahn (A2) in der Steiermark entdeckt und verfolgt. Bei der Raststation Zöbern (Bezirk Neunkirchen) in Niederösterreich erfolgte dann der Zugriff. Die Schwerfahrzeuge wurden abgeleitet, beim Öffnen der Container entdeckten die Beamten des Bundeskriminalamtes aus dem Bereich der Ausgleichsmaßnahmen (AGM) sowie des Landeskriminalamts Steiermark die zwischen Obst- und Gemüsekisten eingepferchten Kurden.
10.000 Euro für Fahrt nach Deutschland
Mit Kisten wurde eine Art Hohlraum gebaut, die Geschleppten seien gut versteckt gewesen, so Alexander Marakovits, Bundeskriminalamts-Sprecher. Sie sollen für die Fahrt bis zu 10.000 Euro bezahlt haben. Die Lastwagen seien schlecht belüftet und viel zu kühl gewesen. Zur Aufrechthaltung der Tarnung als Obst-und Gemüsetransporter wurde die von außen erkennbare Temperatur entsprechend hinuntergefahren. Die Notdurft mussten die Geschleppten in Plastikflaschen verrichten.
Die Fahrt hat ursprünglich in Istanbul begonnen, dort wurden die Migranten auf die beiden Lkw aufgeteilt. Ziel sollte zunächst einmal der Großgrünmarkt in Inzersdorf in Wien-Liesing sein. Österreich war jedoch nur Transitland, tatsächlich sollten die Männer nach Deutschland gebracht werden.
Geschleppte in Traiskirchen
Nach ihrer Entdeckung wurden die Geschleppten vom Roten Kreuz und der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen mit Nahrungsmitteln und Decken versorgt und anschließend notdürftig in einer Polizeidienststelle untergebracht. Den Männern ging es gesundheitlich gut. Sie suchten um Asyl an und wurden in die Bundesbetreuungsstelle Traiskirchen gebracht.
Gegen die drei mutmaßlichen Schlepper im Alter von 30 bis 50 wurde von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt Haftbefehl erlassen. Auch am Sonntag liefen intensive Ermittlungen, um an die Hintermänner der Festgenommenen zu kommen. Wie die Migranten an die Schlepperbande geraten waren, war noch unklar.



KW 40/2009

„Opfer“ der italienischen Justiz wurde kürzlich ein österreichischer Transportunternehmer in der Nähe von Udine: Es handelte sich um einen Überstellungstransport der von der Polizei wegen Überlänge gestoppt wurde. Der Frächter, kontaktierte Service 24 Austria um die Bußgeldauszahlung von rund € 900,--abzuwickeln, dabei stellte sich jedoch heraus, dass dem Fahrer zusätzlich zur von der Polizei eingeforderten Strafe, für einen Monat der Führerschein entzogen und der LKW bei einem für solche „Fälle“ vorgeschriebenen Depot sichergestellt wurde. Dem noch nicht genug – die Verwahrung bei diesen Depots kann sich bis zu 2 Monate hinausziehen (solange bis ein gerichtliche Entscheidung vorliegt) Die Standkosten belaufen sich auf täglich ca. € 100,--

Fazit: Der um 70 cm zu lange Transport wird dem Frächter ca. € 7.000,--, den Ausfall eines Trucks für ca 2 Monate, Ausfall des Fahrers für gut 1 Monat, bestimmt eine Menge Ärger ......und wahrscheinlich auch das ein oder andere graue Haar kosten!


KW 39/2009

Spektakulär gestaltete sich die Fahndung nach zwei Lkw, die vergangene Woche vom Firmengelände einer Spedition bei Berlin Donnerstagnacht gestohlen wurden.
Dank dem eingebauten Ortungssystem und einem aufmerksamen Mitarbeiter der Spedition, der auf der Autobahn die Fahrzeuge zufällig sah, konnte die Polizei die Verfolgung gezielt aufnehmen.
Ein Lastwagen wurde an der Ausfahrt Hennigsdorf/Velten gestoppt und der Fahrer festgenommen. Der zweite Lkw konnte auf der Autobahn 10 Richtung Frankfurt angehalten werden. Der mutmaßliche Dieb flüchtete, mit Hilfe einer Wärmebildkamera entdeckten ihn die Beamten vom Polizeihubschrauber aus und nahmen ihn fest.



KW 38/2009

Falsche Polizisten rauben Lkw aus
Fernfahrer aufgepasst! Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen Gauner unterwegs, die sich als falsche Polizisten ausgeben, um Lkw zu überfallen.
Die Verbrecher, von denen mindestens einer mit osteuropäischem Akzent spricht, gingen im vorliegenden Fall folgendermaßen vor: Aus einem dunklen Pkw heraus brachten sie einen Lkw mittels einer roten Anhaltekelle in der Nähe der A 46 bei Iserlohn zum Stehen. Aus dem Pkw begab sich eine maskierte und dunkel gekleidete Person direkt in Richtung Führerhaus. Mittels Schusswaffe forderte der Täter dann sämtliche Habseligkeiten des Geschädigten, berichtet die Polizei. Im Anschluss flüchtete der Täter mit seinem Pkw.
Der Fahrer stand unter Schock und musste ärztlich versorgt werden. Dabei hatte er noch Glück im Unglück: Denn bis auf das Navigationsgerät, Handy und einen zweistelligen Bargeldbetrag kam nichts abhanden.


KW 37/2009

Der Böse-Buben-Fall kommt diesmal aus der Schweiz.
Nach mehreren telefonischen Hinweisen von Autofahrern, stellte die Polizei Basel-Land am Morgen des 4. September auf der Autobahn A2 in Sissach einen tschechischen Sattelschlepper. Der Lkw war mit 23 Tonnen Stahlrohren beladen, die nach einem Ausweichmanöver bei Luzern verrutschte und zum Teil nur noch vom Plachenverdeck gehalten wurden.
Laut eigenen Angaben bemerkte der 50-jährige tschechische Lenker die verrutschte Ladung nach dem Ausweichmanöver, wollte aber trotzdem mit der ungesicherten Ladung bis zu seinem Bestimmungsort in Belgien weiterfahren.
Dem Fahrer wurde der Führerschein abgenommen und eine empfindlich hohe Geld-Strafe auferlegt.


KW 36/2009

Deutschland - Wegen der Manipulation von Fahrtenschreibern in größerem Rahmen stellte die Polizei Strafanzeige gegen ein Transportunternehmen im Saarland. Die Vorwürfe richten sich gegen den 46-jährigen Unternehmer und einen 40-jährigen Angestellten aus der Südeifel.
Im Privathaus des Angestellten wurden unter anderen 364 fehlenden Diagrammscheiben aus dem Fahrtenschreiber sicher gestellt.
Aufgeflogen ist das Ganze, als Beamte im November 2008 einen Schwertransport kontrollierten und Unregelmäßigkeiten bemerkten. Den Verdächtigen werden Verfälschung technischer Aufzeichnungen, Urkundenfälschung sowie zahlreiche Verstöße gegen Sozialvorschriften vorgeworfen.



KW 35/2009

In Deutschland, bei Witten, war küzlich ein LKW mit "Formel 1 Slick-Reifen" unterwegs. Der Grund war weder ein Truck-Rennen, noch eine Reifen-Innovation, schuld an den profillosen Reifen war eine Baustelle in Buchum, wo der besagte LKW Asphalt anlieferte. Auf der Baustelle wurde ein spezieller Klebstoff zur Straßenabdichtung verwendet, der sich im Reifenprofil festsetzte.
Aufmerksame Autofahrer bemerkten die "Slicks" und warnten den LKW-Fahrer. Da der Klebstoff zu diesem Zeitpunkt bereits eingetrocknet war, mussten die Reifen gewechselt werden.
Die unfreiwilligen Slicks werden angeblich für das nächste Truck-Rennen am Nürnburgring als "Geheimwaffe" aufgehoben.


KW 32/2009

In der Kalenderwoche 24/20009 berichteten wir in der Rubrik "Böse Buben" über Menschenschmuggel bei der Fähr-Überfahrt zwischen Dover und Calais. Damals versteckten sich sieben Männer indischer Staatsbürgerschaft als blinde Passagiere auf dem Auflieger eines LKWs.
Wie wir erfahren haben, häufen sich derartige Fälle in letzter Zeit. Auch erhielten wir die Insider-Information, dass betroffene LKW-Lenker / Transportunternehmen anscheinend besser aussteigen, wenn die blinden Passagiere so schnell als möglich vom LKW verwiesen werden, anstatt sie der Polizei zu übergeben. Die englische Polizei soll pro Flüchtling 2.500,-- Pfund kassieren. Das ist die "Belohnung" für das Melden von illegalen Einwanderern. Für den LKW-Fahrer und auch den Frächter ist es äußerst schwierig nachzuweisen, dass es sich nicht um Menschenschmuggel handelt. Es erscheint so, dass ein ehrlicher LKW-Fahrer sich mit dem Melden von illegalen Einwanderern nur Probleme einhandelt.


KW 31/2009

Bei einer Verkehrskontrolle Anfang des Monats ging der Polizei in Ostösterreich ein besonderes Exemplar von "Schrott-LKW" ins Netz. Bei dem polnischen Fahrzeug funktionierte nur mehr eine Bremse, und beim Anblick der Reifen-Glatzen war es nur mehr zum Haareraufen. Der LKW befand sich in einem derart desolaten Zustand, dass umgehend die Nummerntafeln abgenommen wurden. Das schrottplatzreife Fahrzeug wurde abgeschleppt und ein Bußgeldbescheid über knapp 1.400,-- ausgestellt.


KW 28/2009

Völlig übermüdet setzte sich vor wenigen Tagen in Deutschland ein 29jähriger Fahrer hinter das Steuer seines Lkw. Grund der Übermüdung war eine nächtliche Fahrt ins Krankenhaus mit seiner hochschwangeren Frau. Die Aufregung und der Schlafentzug setzten dem werdenden Vater so zu, dass er während der Fahrt mit seinem Lkw einschlief. 100 Schutzengel wachten über den jungen Mann, als auf der Autobahn bei Rottweil einem Streifenwagen der schlangenlinienförmige Fahrstil des Lkw auffiel.
Als die Beamten das Fahrzeug anhalten wollten, stellten sie zu ihrem Entsetzen fest, dass der Fahrer hinter dem Steuer eingeschlafen war. Sofort hupten die Beamten heftig und weckten so den schlummernden Lenker. Ihm wurde eine Zwangspause verordnet. Gerüchten zufolge wurde ihm auch eine Pilgerwanderung auferlegt, um sich bei seinen Schutzengeln erkenntlich zu zeigen.



KW 27/2009

Mit Geständnissen der sieben Angeklagten begann nun am Landgericht Frankfurt der Prozess um einen entwendeten Sattelzug. Die zwischen 31 und 40 Jahre alten Angeklagten, die bei Speditionen an der Cargo-City-Süd am Frankfurter Flughafen tätig waren, räumten ein, den Sattelzug im Dezember vergangenen Jahres in eine Lagerhalle gefahren zu haben, um ihn dort zu entladen. Dabei fielen ihnen 6000 Laptop-Computer im Wert von rund 1,4 Millionen Euro in die Hände.
Bei einem vorangegangenen Frachtdiebstahl am Flughafen hatten sie bereits 48 Geräte im Wert von 25.000 Euro erbeutet. Die Polizei kam den Dieben allerdings rasch auf die Spur und in der Lagerhalle konnten fast alle der gestohlenen Computer sichergestellt werden. Lediglich sechs davon wurden nach Belgien verkauft. Kurze Zeit später konnte auch der an einem anderen Ort abgestellte Sattelzug sichergestellt werden, so dass sich der tatsächlich entstandene Schaden in Grenzen hält.


KW 26/2009

Zwei Lkw-Fahrer wurden Anfang Juni nichtsahnend und unfreiwillig zu Drogenkurieren.
In zwei Containern, die ausgehend von Honduras über Mittelamerika nach Antwerpen verschifft wurden, fand man die Rekordmenge von 200 Kilogramm Kokain. Vermutlich aufgrund einer Panne, landete das Rauschgift in einem verarbeitenden Betrieb in Rheinland-Pfalz.
Beim Entladen des ersten Containers fanden Mitarbeiter der Firma neben der bestellten legalen Ware, Stoffreste und acht Taschen, befüllt mit reinem Kokain. Das Unternehmen alarmierte sofort die Polizei, die das Rauschgift im Straßenverkaufswert von etwa 40 Millionen Euro sicher stellte.
Die beiden Lkw-Fahrer gelangten dadurch in eine äußerst unangenehme Situation, konnten aber alsbald als Täter ausgeschlossen werden. Derzeit laufen noch die Ermittlungen, auch wird an der Rekonstruktion des Transportweges gearbeitet.



KW 25/2009

Gute Buben
Heldenhaft und ausgezeichnet reagierte vor einigen Wochen der Fernfahrer Thomas Winter, 38, als er auf der A 6 in Richtung Nürnberg unterwegs war. Vor dem 38-igjährigen fuhr ein Lastzug mit zwei großen Dieseltanks. Um etwa drei Uhr Früh geriet der Lastzug ins Schlingern und benötigte dafür die gesamte Fahrbann. Thomas Winter versuchte den Kollegen vor ihm über den von allen Lkw- Fahrern gemeinsam genutzten "Kanal neun" zu erreichen, erhielt aber keine Antwort und informierte anschließend sofort die Polizei.
Thomas Winter war in der akuten Situation allerdings auf sich alleine gestellt. Er setzte sein Fahrzeug hinter den Gefahrguttransporter, um herannahende Autofahrer zu warnen. Mehr als einmal verpasste der Tanklastzug die überholenden Pkw nur knapp. Fast 60 Kilometer dauerte die gefährliche Fahrt. Immer wieder touchierte der Lkw mit seinem Anhänger die Leitplanke. Am Dreieck Roth spitzte sich die Situation schließlich zu, als die beiden Lkw auf eine enge Baustelle zurollten und keine Chance mehr bestand, den Gefahrgutlaster vor dem Erreichen des Engpasses zu stoppen. Winter vergrößerte den Abstand zum Gefahrgut-Lkw, fuhr langsamer und hielt seinen Lastzug mittig auf beiden Fahrspuren, damit kein Pkw überholen konnte. Winter ließ sich durch zum Teil hupende und blinkende Autofahrer, die nicht ahnten was auf der Straße vor Ihnen los war, nicht aus der Ruhe bringen.
Als die Polizei den Tankwagen-Fahrer stoppte, stellte sich heraus, dass dieser stark betrunken war.
Nur durch die ausgezeichnete und heldenhafte Reaktion von Thomas Winter konnte Schlimmeres verhindert werden.


KW 24/2009

Menschenschmuggel oder blinde Passagiere?
Vor wenigen Tagen staunte ein Pkw-Fahrer, der auf der Autobahn im Saarland unterwegs war, nicht schlecht, als aus dem Heck eines Lkw, zwischen den Planen, ein Inder herausguckte. Geistesgegenwärtig fotografierte der Lenker die Situation und informierte umgehend die Polizei.
Kurz darauf stoppten die Beamten den Lkw und fanden auf der Ladefläche sieben Männer indischer Staatsbürgerschaft vor. Die Inder waren zwischen 30 und 40 Jahre alt, in guter körperlicher Verfassung und ordentlich gekleidet.
Auf Verdacht des Menschenhandels wurden dem Fahrer Handschellen angelegt. Es wird nun auch geprüft, ob die sieben Männer heimlich auf den Lkw schlichen und sich versteckten. Laut Rekonstruktion war der Lkw von England gestartet und sollte Leergut nach Saarbrücken bringen. In Brüssel gab es einen Fahrerwechsel, wo möglicherweise die blinden Passagiere zugestiegen sind.



KW 23/2009

Geistesgegenwärtige Buben

Mut und schnelle Reaktion zeigten zwei Lehrer Ende Mai während einer Klassenausfahrt und verhinderten dadurch eine Bus-Katastrophe. Die Gruppe der Da-Vinci-Schule aus Wels war mit dem Bus auf der Westautobahn in Richtung Salzburg unterwegs, als der Fahrer einen epileptischen Anfall erlitt und hinter dem Steuer zusammenbrach. Die beiden Lehrer reagierten geistesgegenwärtig und konnten den Bus stoppen und am Pannenstreifen abstellen.
Die 31 Kinder waren bestens gelaunt und freuten sich auf ihr Ausflugsziel, den Hanger 7, wo die Red-Bull-Flugzeuge besichtigt werden sollten. Bei Thalgau, kurz nach 09:00 Uhr schlug die fröhliche Stimmung jedoch jäh in Angst um.
Der Busfahrer gab plötzlich eigenartige Geräusche von sich, streckte im nächsten Moment die Hände hoch und sackte zusammen. Für einige Sekunden fuhr der Geisterbus mit Tempo 100 führerlos die Autobahn entlang und prallte mehrmals gegen die Mittelleitschiene. Die Lehrerin Iris Fuchs saß in der zweiten Reihe, reagierte sofort, erfasste das Lenkrad und konnte den Bus halbwegs gerade halten. Ihr Kollege Klaus Forstner kam sofort zu Hilfe und schob die Füße des Fahrers zur Seite, um an das Bremspedal zu gelangen. Mit vereinten Kräften schafften es die beiden Lehrer den Bus am Pannenstreifen zum Stehen zu bringen. Bis auf ein Peitschenschlag-Syndrom bei einem Buben, blieben alle Kinder unverletzt und konnten mit ihren beiden Helden in einem Ersatzbus die Heimreise antreten.
Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.


KW 22/2009

Deutschland: Solange ein Kamel nicht durch ein Nadelöhr geht, passt ein Lastzug auch nicht in einen zwei Meter breiten Überholfahrstreifen in einer Autobahnbaustelle der A 1. Die Beamten der Autobahnpolizei aus Sittensen wissen das schon lange, einige Lkw-Fahrer wollen offensichtlich noch ihre eigenen Erfahrungen machen.
So vor Kurzem um 4.20 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Bremen, als ein 55-jähriger Fahrer aus Neubrandenburg eines Lastzuges neben einem 48-jährigen Fahrer aus Schwed mit einem Sattelzug in die schmale Verschwenkung der Autobahnbaustelle einfuhr. Mehrere Schilder weisen die Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass der Überholfahrstreifen dort nur zwei Meter breit ist. Für Fahrer breiterer Fahrzeuge heißt das: Überholverbot!
Der Lastzug-Fahrer wusste es jedoch besser und blieb neben seinem Lkw-Kollegen. Dieser musste nach rechts ausweichen, geriet in den Seitenraum, kippte um und lud seine Ladung, bestehend aus geschreddertem Alu- und Plastikabfällen, in die Bankette ab. Der Fahrer des Sattelzuges aus Schwed wurde dabei leicht verletzt. An Fahrzeug, Auflieger und Bankette entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro. Der Neubrandenburger setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den von ihm angerichteten Schaden zu kümmern.
Glücklicherweise sah ein niederländischer Kraftfahrer den Unfall und verständigte sofort die Beamten der Autobahnpolizei. Mit dem ihnen übermittelten Kennzeichen des Lastzuges gelang es den Beamten nach einigen Stunden den Fuhrunternehmer zu erreichen, der den Autobahnpolizisten die Handy-Nummer des Flüchtigen nannte.
Die Polizei rief den 55-jährigen Unfallverursacher an, woraufhin der Flüchtige stoppte.



KW 21/2009

Am vergangenen Wochenende wurden bei einer Schwerpunktkontrolle an der Grenze bei Nickelsdorf dutzende Lkw und Busse aus dem Verkehr gezogen.
Die Bilanz: Mehr als 100 Anzeigen und für mehr als 40 Fahrzeuge hieß es Endstation. Überprüft wurde unter anderem der Fahrzeugzustand, der zum Teil "die Haare zu Berge stehen" ließ. Erschreckend war, dass mehrere Fahrzeuge – Lkw und Autobusse – mit derart defekten Bremsen unterwegs waren, dass an eine halbwegs sichere Weiterfahrt nicht mehr zu denken war.
Manche Fahrzeuge wiesen gleich mehrere Mängel auf. Bei einem Fahrzeug war die zweite Achs derart desolat, dass sie zu brechen drohte und bei einer Weiterfahrt ein größerer Unfall vorprogrammiert gewesen wäre. Rekordverdächtige 15 Mängel wies ein ukrainischer Bus, der schon eine weite Strecke hinter sich hatte, auf. Bei einem weiteren Bus waren die Bremsen so verschließen, dass sie fast nicht mehr vorhanden waren.



KW 20/2009

Verkehrsminister von South Australia tritt nach 30 Verkehrsdelikten zurück.

Tom Koutsantonis, bis vor kurzem zuständig für die Verkehrssicherheit im Bundesstaat South Australia hat eingesehen, dass es nach 30 Verstößen gegen die Straßenverkehrsregeln an der Zeit ist, zurückzutreten. Er fuhr zu schnell, telefonierte während der Fahrt, missachtete rote Ampeln und um das ganze zu krönen, ignorierte er sämtliche Strafzettel.
Einige Verkehrsdelikte landeten vor Gericht, wo der Minister zu Geldstrafen verurteilt wurde und seinen Führerschein verlor.
Rücktrittsforderungen verstand Koutsantonis erst nicht, gab dann aber doch nach und wurde "zur Belohnung" zum Jugendminister ernannt. Tolles Vorbild für die Jugend...


KW 19/2009

Eiskalter Anrainer:
In Herzogenaurach, Deutschland hat ein äußerst intoleranter Anrainer großen Schaden angerichtet.
Der Fahrer eines Tiefkühltransporters stellte sein Fahrzeug über das Wochenende in Herzogenaurach ab. Als der Mann am Montag die Weiterfahrt antreten wollte, stellte er zu seinem Entsetzten fest, dass jemand das Kühlaggregat abgestellt hatte.
Zuvor ging bei der Polizei eine anonyme Meldung ein, dass das Motorengeräusch des Kühlgerätes die Nachtruhe störe. Es wird vermutet, dass dieser Anrufer das Aggregat deaktiviert hat und somit einen Schaden von rund 20.000 Euro angerichtet hat. Die Kühlkette wurde unterbrochen und die Annahme der Tiefkühlkost wurde selbstverständlich verweigert. Unterdessen fahndet die Polizei nach dem Anrufer.


KW 18/2009

Mitte April stellte in der Oberpfalz ein slowakischer Lkw-Fahrer einen unrühmlichen Rekord auf. Scheinfahnder wurden auf den 26-jährigen Lenker aufmerksam und ließen ihn nicht mehr aus den Augen. Kurz nachdem der Fahrer die Grenze nach Deutschland passierte und auf die A 6 auffuhr, bemerkte er die Exekutive. Der "schlaue" Mann drehte mit seinem 40-Tonner um und wollte wieder über die Grenze nach Tschechien flüchten. Dieser "Schachzug" ging jedoch nicht auf. Der Fahrer wurde gestoppt und aufgefordert auszusteigen, was ihm sichtlich schwer fiel. Mit 3,1 Promille Alkohol konnte er sich kaum auf den Beinen halten.



KW 17/2009

Zu harten Bandagen griffen rund 100 Mitarbeiter des Logistikunternehmens FM Logistic in Lothringen Mitte letzer Woche, um Abfindungsgespräche zu erzwingen. Kurzerhand wurden die Vorgesetzten als Geiseln genommen. Die fünf Manager wurden erst freigelassen, als sie zusagten neue Gespräche bezüglich des geplanten Stellenabbaus zu führen.
Die Geiseln saßen in einem Versammlungsraum fest. Nach etwa zwölf Stunden ließen die wütenden Mitarbeiter am frühen Abend zwei weibliche Führungskräfte, die kleine Kinder zu hause hatten, frei. Einige Stunden später wurden auch die restlichen Geiseln freigelassen. Durch die erzwungenen Verhandlungen wollen die Mitarbeiter bessere Abfindungen erzielen.
In dem Logistikzentrum sollen knapp 500 Arbeitsplätze wegfallen. Der wichtigste Kunde Hewlett-Packard hatte 2008 entschieden, die dort angesiedelten Verpackungsarbeiten für Drucker künftig in Malaysia erledigen zu lassen.
FM Logistic beschäftigt in Frankreich nach eigenen Angaben 4200 Mitarbeiter an 20 Standorten.
In den vergangenen Wochen waren in Frankreich bereits Topmanager von Firmen wie Sony, Caterpillar, Scapa und 3M von aufgebrachten Arbeitnehmern über Nacht festgehalten worden. Alle sagten nach den Geiselnahmen höhere Abfindungen zu. Eine Warnung von Staatspräsident Nicolas Sarkozy verhallte scheinbar wirkungslos. Er hatte Anfang des Monats angekündigt, dass er solche Aktionen nicht mehr hinnehmen werde.


KW 16/2009

Bei einer kürzlich durchgeführten Lkw-Schwerpunktkontrolle der Polizei im Raum Minden, Deutschland wurde speziell auf Durchfahrtsstraßen kontrolliert. Besonderes Augenmerk legten die speziell geschulten Polizeibeamten auf die vorgeschriebenen Ruhezeiten, Ladungssicherung, das Anschnallen sowie Telefonieren am Steuer.
Die Bilanz: Bei 260 kontrollierten Lkw wurden 130 Verstöße festgestellt, 67 davon alleine wegen mangelnder Ladungssicherung.
Ein besonders haarsträubender Fall: Ein 29-jähriger Pole hatte zwei Wohnwagen gekauft und wollte sie auf unkonventionelle und abenteuerliche Weise in sein Heimatland transportieren: Ein Wohnwagen hing an einem Klein-LKW, der zweite wurde auf der Ladefläche befördert, wobei die Sicherung des Wohnwagens völlig mangelhaft war. Den Mann erwartet eine Anzeige, die Weiterfahrt wurde unterbunden.



KW 15/2009

Deutschland – Ehemaliger Chef der Spedition Ricö verhaftet

Der ehemalige, 44-jährige Geschäftsführer der insolventen Speditionsfirma Ricö aus Osterode wurde wegen betrügerischer Geschäfte per Haftbefehl gesucht. Aufgegriffen werden konnte er Ende März, als er nach einem Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland einreiste.
Gemeinsam mit weiteren Betriebsangehörigen und zwei Sachverständigen einer Leasing-Gesellschaft soll er um mehrere Millionen Euro betrogen haben.
Fahrzeugidentifikationsnummern von teilweise sehr alten Sattelaufliegern sollen heruasgeschliffen und durch neue ersetzt worden sein. So gelang es, einen weiteren Fahrzeugbrief für ein und dasselbe Fahrzeug zu erhalten und dieses als Neufahrzeug an die Leasing-Gesellschaften zu verkaufen.
Aufgeflogen sei der Betrug, als die Firma im März dieses Jahres Insolvenz anmelden musste. Weiters steht der ehemalige Ricö-Geschäftsführer im Verdacht, Bargeld aus dem Firmenvermögen entnommen zu haben, obwohl er wusste, dass das Unternehmen längst zahlungsunfähig war.
Die ehemalige Großspedition geriet Anfang 2008 in Turbulenzen und stellte im März vorigen Jahres den Insolvenzantrag. Ursprünglich hatte Ricö in Deutschland 1000 eigene Mitarbeiter. 2000 weitere Personen waren bei der ebenfalls insolventen polnischen Tochter beschäftigt. Der Fuhrpark war überwiegend geleast. Von den angeblich bis zu 7000 vorhandenen Fahrzeugen konnten nach Angaben des Insolvenzverwalters nur etwa 3100 sichergestellt werden.


KW 14/2009

In Deutschland, Friedrichshafen soll der Chef einer Spedition einen seiner Fahrer auf eine 80-Stunden-Tour geschickt haben, ohne auch nur annähernd ausreichende Ruhezeiten eingeplant zu haben.
Die Polizei Friedrichshafen deckte auf, dass dies leider kein Einzelfall war, sondern an der Tagesordnung stand. Damit die überlangen Fahrzeiten nicht auffielen, wurden die Fahrer in mehreren Fällen dazu angehalten, die Karten von Aushilfsfahrern in das Aufzeichnungsgerät einzustecken. Die Ermittler fanden bei der Auswertung der elektronischen Kontrollgeräte in fünf Monaten 95
dieser Fälle.
Auch soll der Vorgesetzte von seinen Angestellten verlangt haben, die Lenkzeiten zu überschreiten und die Fahrzeuge zu überladen, um Lieferaufträge einhalten zu können. 50 Tonnen Gesamtgewicht anstatt erlaubten 40 Tonnen seien keine Seltenheit gewesen, hieß
es. Bei den Ermittlungen gegen den Inhaber der Firma und neun Beschäftigte half ein ehemaliger Fahrer der Spedition tatkräftig mit.


KW 13/2009

Spedition als Drogenkurier

Die Mitarbeiterin eines Supermarktes im bayrischen Illertissen staunte nicht schlecht, als sie beim Öffnen zweier Bananenschachteln mehrere verdächtige Päckchen entdeckte. Sie verständigte umgehend die Polizei, die 28 Kilogramm Kokain sicherstellte. Offenbar ist den Schmugglern beim Umladen der Drogen mit einem Wert von rund 1,4 Millionen Euro in Antwerpen ein Fehler unterlaufen. Gestaunt haben mit Sicherheit auch die eigentlichen Empfänger der heißen Lieferung.
Die Kokain-Päckchen waren unter einer dünnen Schicht aus Bananen versteckt. Das Obst und die Drogen kamen über die belgische Stadt Antwerpen aus Kolumbien in die bayerische Kleinstadt Illertissen. In den restlichen Bananenschachteln der Lieferung, die in einer Supermarktkette in Bayern und Baden-Württemberg verteilt worden war, fand die Polizei keine weiteren Drogen.


KW 12/2009

Im Rahmen europaweiter Lkw-Kontrollen wurden bei Köln (D) von 35 angehaltenen Fahrzeugen 19 beanstandet. Von Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, erheblichen Mängeln der Ladungssicherung bis hin zu abgefahrenen Reifen und Schwarzarbeit war alles vertreten.
- Ein 35jähriger Lkw-Fahrer aus Bulgarien, der 18 Stunden durchgehend hinter dem Steuer saß fasste eine Sicherheitsleistung über 850 Euro aus.
- Ein 68jähriger Fahrer hatte seinen Anhänger mit Pflastersteinen die zulässige Anhängelast um 220 Prozent überschritten. Ein Großteil Steine musste daher abgeladen werden.
- Ein 23jahre junger Lkw-Fahrer hatte auf der offenen Ladefläche ungesichert Gasflaschen transportiert.
- Die Mitarbeiter des Veterinäramtes bemängelten das Fahrzeug eines Fleischtransporteurs wegen hygienischer Unzulänglichkeiten auf der Ladefläche.
Das Gesamtergebnis der Kontrolle sind 14 eingeleitete Bußgeldverfahren, fünf Ahnungen mit Verwarngeld und vier Untersagungen der Weiterfahrt.



KW 11/2009

Der Transport-Branche werden besonders strenge Auflagen bezüglich Nachhaltigkeit und Umweltschutz auferlegt. Und werden sie nicht eingehalten, gibt es saftige Strafen. Ist ja auch in Ordnung so – bis zu einem gewissen Grad! Aber was ist mit den anderen, oft sehr viel größeren Umweltverschmutzern?
Eine fast geheim gehaltene Sache sind "Chemtrails" mit dem Zweck der Erderwärmung entgegen zu wirken!?
Im Newsletter der Kalenderwoche 32 / 2008 berichteten wir bereits über dieses Thema. Nun gibt es weitere, sehr interessante Information über Chemtrails, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Unglaublich aber wahr:
Unter strenger Geheimhaltung werden seit etlichen Jahren von Flugzeugen chemische Substanzen wie Barium und Aluminiumstaub in die Atmosphäre gesprüht, die der globalen Erwärmung entgegenwirken sollen, aber ungeahnte gesundheitliche Folgen für die gesamte Menschheit haben werden. Schon seit einiger Zeit geistert das Wort „Chemtrails“ durchs Internet, was so viel bedeutet wie "chemische Substanzen in den Kondensstreifen von Flugzeugen". Aber es sind nicht normale Kondensstreifen, und sie unterscheiden sich auch eindeutig von ihnen.
Lesen Sie bitte auf www.chemtrail.de weiter


Und zum Abschluss, etwas zum Aufheitern:
Eine junge Pensionistin aus Deutschland und stolze Besitzerin eines neuen Kleinwagens, hat es gut gemeint und wollte ihren kleinen roten Flitzer "einfahren" Dies geschah mit einer Radikalkur, indem die Dame rund 50 Mal durch einen Kreisverkehr sauste. Besorgte Anrainer informierten Die Polizei, die das "Karussell" stoppte. Die Dame meinte: "Der Wagen gehört ja eingefahren und da dies im normalen Verkehr nicht so gut gehe, wählte ich den Kreisverkehr". Ein durchgeführter Alkoholtest fiel negativ aus. Man könnte sich aber gut vorstellen, dass die Dame durch das Rundenfahren trotzdem torkelte. – Sie wurde von der Polizei nach Hause geschickt.



KW 10/2009

Unglaubliches aus Amerika

Der heutige "Böse-Buben-Artikel" kommt aus Amerika und handelt nicht von einem Buben, sondern von einem Mädchen – Nein, es geht nicht um eine "Trucker-lady", sondern um eine "multitasking desperate housewife", um zur Abwechslung einmal nicht die Lkw-Fahrer zu strapazieren.

Zugetragen hat sich die folgende, wahre Geschichte im US-Bundesstaat Ohio.
Genine Compton, eine besonders fürsorgliche Mutter, setzte neulich, wie jeden Tag, ihre beiden größeren Kinder vor der Schule ab. Beim Wegfahren verursachte Sie um eine Haaresbreite einen Unfall – Ein Augenzeuge berichtet warum: Ms Compton steuerte ihr Auto mit dem Knie, da ihre linke Hand mit dem Handy besetzt war und sie im rechten Arm ihr Baby hielt, um es zu stillen.
Die Fahrt wurde zum Glück bald durch die Polizei unterbrochen. Multitasking Mummy, ohne Schuldgefühle zum Police-officer:"Ich wollte doch nicht, dass mein Baby hungrig ist"


KW 09/2009

Portugisischer Lkw-Fahrer seit 68 Stunden hinter dem Steuer
In der Nacht von Dienstag, 17.02.2009, auf Mittwoch, 18.02.2009, stoppte eine Funkstreifenwagenbesatzung der Hildesheimer Autobahnpolizei gegen 02.00 Uhr einen portugisischen Sattelzug an der BAB 7 auf dem Autohof in Rhüden. Bei der anschließenden Überprüfung des Arbeitszeitnachweises stellten die Beamten fest, dass der 43-jährige portugisische Fahrer bis zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits seit 68 Stunden hinter dem Steuer seines Lkw saß. Am 15.02.2009 war der Mann gegen 06.30 Uhr in Obidos/Portugal mit dem Ziel Hamburg losgefahren, um dort seine ca. 20 Tonnen Sammelgut anzuliefern. ennenswerte Ruhepause eingelegt worden. Auch sein Versuch, eine Ruhezeit durch Manipulation am Kontrollgerät vorzutäuschen, blieb den Beamten nicht verborgen. Fazit: Die Weiterfahrt in Richtung Hamburg wurde durch die Beamten untersagt, eine Ruhezeit von 11 Stunden angeordnet. Desweiteren wurden vom ausgehändigten Arbeitszeitnachweis 5 Schaublätter sichergestellt.Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Fälschung technischer Aufzeichnungen eingeleitet. Außerdem wird ein entsprechender Bericht dem Bundesamt für Güterverkehr zugesandt.



KW 08/2009

Bei dem Wetter hat mich keiner zu überholen! - So äußerte sich kürzlich ein 23-Jähriger Lastwagenfahrer.
Kurz vor Mitternacht hat der junge Lkw-Lenker sich in einem Baustellenbereich mit seinem 7,5-Tonner “breit gemacht” und "um ein Haar" mehrere Unfälle verursacht.
Gegen 23:20 Uhr alarmierte ein Mercedes-Sprinter-Fahrer per Handy die Polizei, dass der besagte Lkw-Fahrer immer wieder nach links gezogen ist, als mehrere Autos versuchten ihn zu überholen. Laut Angaben des Sprinterfahrers wollte der Lkw-Fahrer damit offensichtlich verhindern, dass die Fahrzeuge an ihm vorbeiziehen können. Aufgrund der teilweise mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn, kam es infolge dieses unverantwortlichen Fahrverhaltens mehrfach zu brenzligen Situationen. Die zum Überholen ansetzenden Autofahrer konnten Unfälle nur knapp verhindern.
Auch der Mercedes-Sprinter wurde von dem 23-Jährigen Lkw-Fahrer durch einen derartigen “Linksschlenker” genötigt, zunächst hinter dem Lastwagen zu bleiben. Erst nach einiger Zeit gelang das Überholmanöver. Der Fahrer des Sprinters wollte sich anschließend vor dem Lkw wieder rechts einordnen. In diesem Moment beschleunigte der Lastwagenfahrer jedoch und zog auf der rechten Fahrspur an dem Sprinter vorbei.
Als der "Überhol-Verhinderer" von der Polizei gestoppt werden konnte, zeigte sich dieser wenig einsichtig. Unbeherrscht beschimpfte er die Polizisten. Wörtlich gab er letzten Endes zu Protokoll: “Bei dem Wetter hat mich keiner zu überholen.” Das sei ihm zu gefährlich - sein Lastwagen könnte schließlich beschädigt werden. Er habe sich auch nicht strafbar gemacht, im Gegenteil: Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich so verhalten wie er. “Mein Fahrverhalten ist korrekt und normal!”
Die Polizisten sahen das etwas anders und beschlagnahmten den Führerschein des 23-Jährigen. Der Sprinterfahrer legte zudem einen Strafantrag vor.
Quelle: Polizei Köln, E-Mail: pressestelle.koeln@polizei.nrw.de


KW 07/2009

Lucky boy in flying truck
Unfreiwillig zum Stuntman wurde kürzlich ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn A3 nahe Würzburg.
Wegen Bauarbeiten wird der Verkehr auf der A3 bei Randersacker auf eine Ersatzbrücke umgeleitet.
Aus noch unbekanntem Grund Aus noch unbekannten Gründen folgte der Sattelzugfahrer nicht der Umleitung, sondern durchbrach auf der abschüssigen Strecke die Baustellen-Absperrung und fuhr etwa 200 Meter weiter direkt auf die alte, zum Teil bereits abgerissene Brücke zu. Der Lkw rutschte in 16 Metern Höhe über eine wenige Zentimeter breite Betonmauer und überquerte so einen 6 Meter breiten Spalt in der Fahrbahn. Dabei brach die Vorderachse. Der kam Lkw kam glücklicherweise auf einer Brückenplattform zu Stehen, wodurch ein Sturz in die Tiefe abgewehrt werden konnte.
Ob die Bremsen des Lasters nicht funktionierten oder der 46-Jährige unaufmerksam war, war zunächst noch ungeklärt.
Der Mann hatte Rösch zufolge bei dem Unfall großes Glück, denn Teile der Brücke seien bereits abgerissen worden, Stücke der Fahrbahn weggebrochen und die Standsicherheit des Bauwerkes erheblich beeinträchtigt. Obwohl etliche Betonplatten der Brücke fehlten, schaffte es der Sattelzug dank seiner enormen Geschwindigkeit, den etwa sechs Meter breiten Spalt zwischen zwei Platten zu überwinden - der 40-Tonner fuhr auf die schmale Betonmauer und überquerte so das sechs Mal acht Meter große Loch in der Fahrbahn.
Der Fahrer konnte allerdings nicht selbst Hilfe holen, weil er auf der Plattform festsaß. Polizisten, die wegen eines Pannenautos in der Nähe waren, entdeckten den 46-Jährigen. Der Mann wurde mit Hilfe eines Kranwagens der Feuerwehr von dem Brückenteil geholt.



KW 06/2009

Deutschland - Euro-Leasing-Kampagne informiert über HIV und Aids
„Nicht alle Verkehrstoten hatten einen Unfall. Manche hatten einfach nur kein Kondom.“ Mit derartig aufmerksamkeitsstarken Botschaften sorgen die Michael-Stich-Stiftung und Euro-Leasing jetzt für europaweite Aufmerksamkeit zu HIV und Aids. Und zwar in vier verschiedenen Variationen als Heckansicht auf diversen Euro-Leasing-Miettrailern. Die Motive wurden speziell für den Straßenverkehr entwickelt und informieren im Rahmen der Anti-Aids-Kampagne der Michael-Stich-Stiftung plakativ und öffentlichkeitskeitswirksam über die noch immer tödlich verlaufenden Krankheit.

Euro-Leasing-CEO Ralf Faust hat sich nach eigenen Angaben bei der Aids-Prävention nicht zweimal bitten lassen und sorgt durch eine kostenlose Kommunizierung der Statements auf seinen Trailern für eine hohe Beachtung auf Europas Straßen und Autobahnen. Faust: „Transporteure und Logistiker können durch die Anmietung dieser `verkehrsicheren` Fahrzeuge zu einem absoluten Kampagnensonderpreis von monatlich 420 EUR (erster Monat ohne
Berechnung) nicht nur ihre Transporte durchführen, sondern auch aktiv dazu beitragen, auf die nach wie vor brandaktuellen Themen HIV und Aids hinzuweisen.“

Hintergrundinformationen:
Die Michael-Stich-Stiftung wurde 1994 von Michael Stich gegründet. Der ehemalige Tennis-Profi hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine besonders hilfsbedürftige Gruppe im Kampf gegen HIV und AIDS zu unterstützen: die Kinder. Die Hilfe beginnt mit der ersten Babyausstattung, Sommer- und Winterbekleidung sowie Kinder-zimmereinrichtungen. Darüber hinaus werden viele Herzenswünsche der Kinder erfüllt. Neben der Direkthilfe für infizierte Kinder hat es sich die Michael-Stich-Stiftung zur Aufgabe gemacht, die Prävention und Aufklärung aktiv mitzugestalten.

Die Euro-Leasing GmbH verfügt über Eigenmittel von über 65 Mio. Euro und vermietet gegenwärtig über 3.000 Zugmaschinen und 8.000 Sattelauflieger/Anhänger sowie zahlreiche Spezialfahrzeuge. An der zu den führenden deutschen Fullservice-Partnern für Fuhrparkmanagement gehörenden Gesellschaft ist die MAN Finance International GmbH (MFI) seit Anfang 2008 mit 25,1 Prozent beteiligt.




KW 05/2009

Das österreichische Transportunternehmen "Koidl Transport Ges mbH" wurde jüngst Opfer von Vandalismus in unfassbaren und äußerst gefährlichem Ausmaß.
Am Donnerstag, 22.01.2009 gegen 18:00 Uhr traf der Lkw der Firma Koidl bei der Spedition Rhenus in Barcelona ein um Sammelgut zu entladen. Anschließend stellte der Fahrer den Lkw am Speditionsgelände, nahe den Rampen ab, um dort eine ruhige Nacht verbringen zu können. Dieser Bereich befand sich etwas außerhalb des abgesperrten Speditionsgeländes.
Gegen 00:30 entdeckte der aufmerksame Portier der Spedition, dass der Sattelauflieger des österreichischen Lkw in Flammen stand. Er reagierte sofort und alarmierte den in der Fahrerkabine schlafenden Fahrer. Der Fahrer konnte sich unverletzt retten. Der Brand wurde gelöscht und das Schlimmste konnte verhindert werden.
Am Samstag wurde das Fahrzeug soweit repariert, dass die Fahrt zurück nach Österreich angetreten werden konnte. Die Heimfahrt wurde jedoch durch Stürme, die es notwendig machten alle Lkw an der Grenze von Spanien nach Frankreich anzuhalten, unterbrochen.
Diese Tour (Tortur) wird der Fahrer mit Sicherheit nie vergessen.



KW 04/2009

Die Bezeichnung "Schrottfahrzeug" verdiente ein deutscher Lastwagen, der am Montag, 19. Jänner direkt vor dem Gebäude der Kreispolizei Mettmann, Deutschland ins Netz ging, gleich in zweifacher Weise.
Das 22 Jahre alte Fahrzeug, dessen Einsatz zum Schrottsammeln bestimmt war, war selbst bereits fast schrottreif.

Schon bei der ersten Kontrolle fielen den Beamten deutliche Korrosions- und Beleuchtungsmängel auf. Außerdem zeigten die Vorderradbremsen trotz des gerade erst gestoppten Fahrbetriebes keinerlei Betriebstemperatur. Im Fahrzeug saßen ein 56-jähriger Fahrer und der 50-jährige Fahrzeughalter. Vom TÜV Mettmann wurden von einem amtlichen Sachverständigen insgesamt 37 größtenteils erhebliche Fahrzeugmängel gefunden, von denen einzelne jeweils schon zur absoluten Verkehrsunsicherheit des Fahrzeug geführt hätten. Ein kleiner Auszug aus dem Mängelbericht des Sachverständigen gibt ein erschreckendes Bild vom Zustand des Lkw:
- Bremse vorne vollkommen ohne Funktion
- Bremse hinten unzureichende Bremskraft
- Feststellbremse defekt (Bremskraft maximal 10 Prozent)
- fehlende Bremsflüssigkeit, Wasser in der Bremsanlage
- Rahmen gerissen
- starke Korrosion, teilweise unfachmännisch repariert
- Lenkung defekt - unmittelbare Ausfallgefahr
- Achse vorne erheblich ausgeschlagen
- und viele weitere Mängel...
Das Fahrzeug wurde vom TÜV als absolut verkehrsunsicher eingestuft und stillgelegt.
Die Kontrolle der Fahrzeugpapiere, wie auch der am Lkw angebrachten Kennzeichen, ergaben deutliche Hinweise auf eine Fälschung der Stempel und Plaketten.
Gegen den Fahrzeughalter wird nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie des Zulassens der Inbetriebnahme seines verkehrsunsicheren Fahrzeugs ermittelt. Den Fahrer erwartet zunächst ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, das jedoch ein erhebliches Bußgeld zur Folge haben dürfte.


KW 03/2009

Gute Buben

Kögel - und die „Weihnachtstrucker“ sorgen für strahlende Kinderaugen
Mit einem Koffersattelauflieger vom Typ Cargo-MAXX box hat sich der Fahrzeughersteller Kögel an der Aktion „Weihnachtstrucker“ des Radiosenders Antenne Bayern beteiligt. Mit 1600 Hilfspaketen voller Lebensmittelspenden waren Josef Rampp und Klaus Vossler, Fahrer bei der Spedition Kleiner in Mindelheim, am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Moldawien gestartet um dort die Hilfsgüter an hilfsbedürftige Familien und Kinder zu verteilen und so für strahlende Kinderaugen zu sorgen. Anfang Januar kehrten sie von ihrer Reise zurück. Die beiden hatten im November bei ihrem Chef eine Beteiligung an der Hilfsaktion angeregt. Speditionsinhaber Ludwig Kleiner sagte spontan zu und spendete den Kraftstoff für die 2200 Kilometer lange Reise. Der Fahrzeughersteller Kögel stellte den Sattelauflieger zur Verfügung und die Mercedes-Niederlassung Augsburg die Zugmaschine.
„Wir unterstützen gerne diese Aktion und das Engagement unseres Kunden Kleiner und seiner Fahrer“, erklärt Regionalvertriebsleiter Markus Leonhard, der bei Kögel für die Region Süddeutschland zuständig ist. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir einen Beitrag zur Linderung der Not in den ärmsten Regionen Europas leisten.“

Insgesamt hatten sich 39 Lkw an dem Hilfskonvoi beteiligt. Ziele der diesjährigen Aktion Weihnachtstrucker waren neben Moldawien auch Albanien, Bosnien und Mazedonien. In Schulen, Kindergärten Firmen und Vereinen wurden in ganz Bayern 58.780 Pakete mit Lebensmitteln gesammelt, die sich am 26. Dezember 2008 von Regensburg aus auf den Weg machten um die Hilfsgüter direkt an die Ärmsten der Armen zu verteilen. Zu Beginn des neuen Jahres 2009 waren die Fahrer wieder zurück in Bayern und haben beim Verteilen der Pakete für ein Funkeln in vielen Kinderaugen gesorgt. Insgesamt 88 Fahrer und Helfer hatten für die gute Sache ihren Weihnachtsurlaub eingebracht. Dabei nahmen die LKW-Fahrer lange Wartezeiten an den Grenzen, klirrende Kälte und enge unausgebaute Bergstraßen in Kauf, um mit ihrer Ladung in die abgelegenen Dörfer zu gelangen. Ein Truck des Konvois nach Moldawien musste bei minus 18 Grad die Dieseleinspritzungsanlage wieder in Stand setzen- ansonsten verliefen die Fahrten ohne weitere Komplikationen.

Der Antenne Bayern Weihnachtstrucker, eine Aktion mit den Johannitern, wurde vor 15 Jahren von Moderatorin Angelika Demmerschmidt ins Leben gerufen. Mit 58.780 Paketen haben sich noch nie so viele Menschen in ganz Bayern bei der Hilfsaktion beteiligt.



KW 02/2009

Ein außergewöhnlicher Notruf ging am Morgen des fünften Jänner bei der Polizei in Deutschland ein. Ein Lkw-Fahrer, der auf der Autobahn in Richtung Bremen unterwegs war, meldete via Handy, dass Rauch und Flammen aus dem Bereich der hinteren Achse des Aufliegers aufsteigen. Um zu verhindern, dass das Feuer die explosive Ladung von 75 Gasflaschen erreicht, fuhr der mutige Lenker in dosiertem Tempo weiter.
Die inzwischen hinter dem Lkw befindlichen Streifenwagen hielten den Verkehr ungefähr 300 Meter hinter dem fahrenden Lkw zurück. Parallel dazu wurden mehrere Löschfahrzeuge der Feuerwehr zu dem Fahrzeug dirigiert. Als der brennende Lkw halten musste, weil die Reifen der letzten Achse komplett verbrannt waren, war die Feuerwehr bereits zur Stelle und konnte das Feuer in kurzer Zeit löschen. Der Fahrer blieb unverletzt und die Gasflaschen wurden durch den Brand nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Als Brandursache dürfte nach ersten Erkenntnissen ein defektes Radlager in Betracht kommen.
Dank der Geistesgegenwärtigkeit des 40jährigen Fahrers konnte eine Katastrophe verheerenden Ausmaßes verhindert werden.


KW 01/2009

Ein 28-jähriger Lkw-Fahrer war in der Nacht von 22. auf 23. Dezember, gegen ein Uhr Früh auf der Autobahn bei Hamburg unterwegs, als er mit seinem Lastzug aus unerklärlichen Gründen rechts von der Fahrbahn abkam und umstürzte. Der Anhänger des mit Postsendungen beladenen Lkw blieb stehen. Aus dem beschädigten Kraftstofftank flossen rund 100 Liter Diesel ins Erdreich. Dank des schnellen Feuerwehreinsatzes konnten weitere 200 Liter Diesel aufgefangen werden.
Der Fahrer, der sich den Unfallhergang nicht erklären konnte, blieb zum Glück unverletzt. Dem Grund für den Unfall kam die Polizei jedoch noch vor Ort auf die Spur als bei dem Fahrer ein Atemalkoholwert von 1,23 Promille feststellte.


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